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Die Evolution der “Funk Zone” vom Industriegebiet zu Santa Barbaras Hipster-Stadtteil
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Foto: Ein Wandbild von Elkpen, das die örtlichen Weinanbaugebiete Santa Barbaras zeigt und als Landkarte dient, ziert das Valley Project, eine der zahlreichen Weinstuben in der Funk Zone. Robbie Stewart schenkt Amy Balliett (rechts) und Jessica Trejo (links), zwei Besuchern aus Seattle,Wein ein. Gail Fisher/Vox Orbis

Synopsis von Chloé Frommer, Kulturanthropologin: Die durch Gentrifizierung hervorgerufenen Veränderungsprozesse, die der Autor Ted Mills in den vergangenen fünf Jahren in Santa Barbaras Funk Zone dokumentiert hat, zeigen eine klare Progression: es wird definiert, welche Sorte von Menschen, Dingen oder Produkten erhalten bleiben und welche letztendlich weichen müssen. Und doch, das ist Kultur: immer an einem Ort verwurzelt, aber auch durch vielfältige, sich überlappende und zeitweise widersprechende Sichtweisen räumlich und örtlich differenziert.

Ted Mills

Es ist gar nicht allzu lange her, da war die Funk Zone in Santa Barbara noch ein gut gehütetes Geheimnis: Grunge-Kultur im Industriegebiet. Noch vor ein paar Jahren rollten Sattelschlepper, vollgeladen mit Baumaterial, regelmäßig die Yanonali Avenue hinunter. Ruß und Abgase hingen in der Luft und vermischten sich mit dem Gestank von Fisch und anderem Meeresgetier, welche in einer nahegelegenen Fabrik verarbeitet wurden. Maschinen brummten hinter geschlossenen Rolltoren oder brüllten aus offenen Fabrikhallen. Tagsüber sah man ein geschäftiges Treiben in den Industriebetrieben und Künstlerateliers. In diese bekam man nur Zutritt, wenn man die Künstler kannte oder wenn man etwas kaufen wollte.

Am Abend spielte sich das Leben in zwei Lokalen ab, wobei je nach Wochentag immer nur eins davon geöffnet war. Nachdem der Schwung der Abendessengäste verköstigt war, blieb im Bay Café die Bar geöffnet für die Spätfeierabendler wie mich. Wenn man dann abends das Café verließ, trat man hinaus in die feuchtkalte Meeresluft, hinaus in eine Geisterstadt mit spärlicher Straßenbeleuchtung. Um die Ecke, ein paar Straßen weiter, lag schon der Pazifik und an manchen Nächten hörte man das laute Gekläff der Seeotter.           

Foto: Das Santa Barbara Surfing Museum auf der Helena Avenue wurde 1992 gegründet, damals, als die Funk Zone laut Ted Mills noch ein “ gut gehütetes Geheimnis” war, eine Gegend mit “Industriebetrieben und Künstlerateliers”. Gail Fisher/Vox Orbis

Seit 2005 komme ich immer wieder in die Funk Zone. Zu dieser Zeit gehörte Red’s Coffee Shop, das damalige In-Café, eher noch zur State Street, der Haupteinkaufstraße Santa Barbaras. Als jedoch Red’s als Bar im Jahr 2009 neu eröffnet wurde, ging es Schlag auf Schlag: Beim Erkunden der Funk Zone per Fahrrad fiel mir auf, dass immer mehr Künstler ihre Ateliers öffneten für interessierte Besucher. Es wurde zu Partys und zu Events geladen. So langsam lernte ich die Einheimischen kennen. Municipal Winemakers, zwar nicht die erste Weinkellerei in dieser Gegend, aber sicherlich die angesagteste, eröffnete im selben Jahr.

Ein paar Jahre später hat sich alles verändert. Die Funk Zone ist nun ein lebendiges Stadtviertel, in dem sich die Weinstuben, Restaurants und Bars aneinander reihen. Es gibt Live-Musik und die Menschen kommen in Scharen. Aber auch die Künstler sind immer noch da. Sie versuchen, ihren Platz zu finden und zu überleben in ihrem alten Kiez, der von der Gentrifizierung unaufhaltsam überrollt wird. Die Mieten steigen weiter an, immer mehr Ateliers weichen neuen Geschäften.

Foto: Einige Geschäfte in der Funk Zone in Santa Barbara. Hier sieht man the Blue Door, ein Kunsthandlung, die Werke von lokalen Künstlern zur Schau stellt und auf drei Etagen Vintage-Kollektionen und moderne Sammlungen zeigt. Gail Fisher/Vox Orbis

Im Jahr 2012, nicht lange nach dem bejubelten “Focus on the Funk Zone Kulturevent im Oktober, überschlug sich dann auf einmal alles. Die Künstler öffneten ihre Ateliers, während sich die Bars und Weinkeller erhofften, neue Besucher anzulocken. Eine Straße wurde abgesperrt und ein Straßenfest wurde organisiert. Das Viertel begann sich zu verändern und fiel letztendlich seinem eigenen Erfolg zum Opfer.

Ich konnte es beobachten. Der Kiez wurde zum angesagten Reiseziel. Es gab Artikel in der L.A. Times und, jawohl, in der New York Times.

Was die Funk Zone eigentlich darstellt für ihre Besucher, ist genauso nebulös, wie die genaue Festlegung der Straßen, die ihre Grenzen bezeichnen. Manche schätzen die Weinstuben, beinahe ein Dutzend davon, die Weinproben anbieten und allesamt zu Fuß erreichbar sind. Viele der ansässigen Künstler zählen zu meinen Freunden und für mich ist die Funk Zone eine Kollektion von Ateliers und Galerien, ein Ort, an dem ich mich mit Freunden treffen kann, entfernt vom Touristenschwarm und doch mittendrin, wenn wir uns im Red’s verabreden zu einem Bier, beim Lucky Penny einen Kaffee trinken oder die Mittagspause im Metropulos verbringen.

Und dann gibt es natürlich noch all die anderen Etablissements: Ein Fitnessstudio, eine Metzgerei, die bald auch belegte Brote anbieten wird, eine Tierfutterhandlung, eine Autowerkstatt, ein Hostel und einen Strip-Club.

Foto: Thomas Blumer, (Mitte vorne) trainiert mit einer Gruppe von Fitnessenthusiasten beim CrossFit gym auf der Gray Avenue in Santa Barbaras Funk Zone. Gail Fisher/Vox Orbis

Meiner Meinung nach gehört alles, was an der südlichen Grenze zur Zone entlang der State Street liegt, nicht zur Funk Zone. Sorry, Hotel Indigo! Sorry, Nuance Restaurant! Nicht alle werden mir hier zustimmen, sicherlich nicht diese beiden Etablissements. Ebenso ist Cabrillo Boulevard in Richtung Osten und direkt am Meer viel zu touristisch, um funky zu sein. Und was für einen Unterschied ein paar Meter auf der Helena Avenue ausmachen, wo der Fahrradverleih nicht funky ist, ohne Zweifel aber das Surf Museum, welches auf jeden Fall einen Besuch wert ist.

Foto: The Blue Door befindet sich auf der Yanonali Street in Santa Barbaras Funk Zone und zeigt auf drei Etagen Vintage-Kollektionen und moderne Sammlungen, wie zum Beispiel die Arbeit in Öl auf Leinwand vom in der Funk Zone ansässigen Künstler Michael Armour, die am Eingang des Ladens hängt. Gail Fisher/Vox Orbis

Santa Barbara Arts Fund ist in dieser Gegend die älteste Galerie und ich will hier nicht verschweigen, dass ich zum Vorstand gehöre. Die Galerie zeigt Werke von Künstlern aus Santa Barbara und Umgebung, weiterhin werden hier auch junge Künstler mit sachkundigen Mentoren zusammengebracht. Die monatlich wechselnden Ausstellungen zeigen die ganze Palette der zeitgenössischen Kunst, die vor Ort produziert wird. Viele der Künstler sind Nachbarn. Dann gibt es noch die Gone Gallery, die flippige Galerie, die vom Künstler Skye Gwilliam, aka “GONE”, geleitet wird, dessen verwegene Grafiken und Street-Art-Stil auf vielen Wänden, Telefonmasten und auf Straßenschildern zu sehen sind. Gleich gegenüber befindet sich die WallSpace Gallery, die auf Fotografie spezialisiert ist. Philip Koplins und Dan Levins Atelier liegt ganz versteckt in einem ehemaligen Kühlhaus. Während Ersterer mit verschiedenen Medien auf Papier arbeitet, erstellt Letzterer täglich aufs Neue fantasievolle Assemblagen. Einen Block weiter befindet sich in einem etwas klapprigen Schuppen, einst der Fischereiindustrie zugehörig, das Outdoor-Fotografie-Studio von Lindsey Ross. Sie benutzt alte Kameras, um Portraits im Tintype-Stil zu schießen. Natürlich gibt es noch viel mehr an Kunst zu entdecken in der Funk Zone und ich entschuldige mich bei allen, die ich an dieser Stelle ausgelassen habe.

Es scheint, dass in der Funk Zone die Gastronomie oft im Vordergrund steht, an den vielseitigen kulinarischen Köstlichkeiten kommt man einfach nicht vorbei. Von Mony’s Taqueria bis zum noblen The Lark, der Sirenengesang dieser Etablissements kann von weither gehört werden. Die häufig eher versteckten Künstlerateliers und Galerien und nicht zu vergessen, die Innendesign-Showrooms MichaelKate und Cabana Home, die gleichzeitig als Galerien fungieren, werden mitunter einfach übersehen.

Obwohl die Künstler sich über hohe Mieten beklagen, haben in diesem Sommer zwei neue Galerien eröffnet: GraySpace und Gallerie Silo, wobei beide an entgegengesetzten Enden der Gray Avenue liegen. Der Funk Zone Art Walk, der alle zwei Monate am vierten Freitag des Monats stattfindet, bietet eine gute Gelegenheit, all die Künstler kennenzulernen, die mit ihrer Kreativität die Funk Zone immer wieder neu beleben. Das Viertel entwickelt sich weiter und es verändert sich, aber das Ende ist nicht in Sicht, denn es ist hier, in der Funk Zone, wo das eigenwillige Herz Santa Barbaras schlägt.

Foto: Sacco Nazloomian, ein Weinenthusiast aus Goleta, genießt eine abendliche Weinprobe beim The Valley Project in der Funk Zone Santa Barbaras. Gail Fisher/Vox Orbis


Ted Mills für Vox Orbis, 2015 /  übersetzt von Eva Nagel

L’EVOLUZIONE DELLA FUNK ZONE DI SANTA BARBARA, UN TEMPO “TRANQUILLA E PUZZOLENTE”
Place

Foto: The Valley Project, uno dei locali per la degustazione della Funk Zone, con un murales che mostra una mappa delle zone viticole nella zona di Santa Barbara disegnato da Elkpen e Robbie Stewart mentre serve del vino a una coppia di Seattle, Amy Balliett (destra) e Jessica Trejo (sinistra). Gail Fisher/Vox Orbis

Via Chloé Frommer, Antropologo CulturaleIl processo di cambiamento e riqualificazione avvenuto negli ultimi cinque anni nella Funk Zone di Santa Barbara e documentato da Ted Mills, mostra in una chiara progressione quali persone, cose o prodotti possono rimanere e quali devono essere rimossi dalla zona. Eppure, la cultura funziona così: si trova sempre radicata in un posto, ma è modificata (nel tempo e nello spazio) da diversi, spesso sovrapposti (e talvolta contrastanti) punti di vista.

Ted Mills

Non molto tempo fa, diciamo verso la fine del decennio, la Funk Zone di Santa Barbara era una zona sconosciuta, tranquilla e puzzolente. Di giorno ospitava stabilimenti industriali e atelier di artisti che ti facevano entrare solo se ti conoscevano o se volevi comprare qualcosa. Fuliggine e gas di scarico uniti alla puzza di un vicino stabilimento ittico. Camion che attraversavano Yanonali Avenue per scaricare o portare via materiale edile. Macchine che ronzavano dietro a saracinesche chiuse o che ruggivano in spazi aperti.

Di notte c’erano solo due bar e durante la settimana spesso uno solo era aperto: il Bay Cafe, che quando finiva di servire la cena teneva aperto il bar per quelli che smontavano dal lavoro – come me. Uscendo dal locale ci s’immergeva in una città fantasma con pochi lampioni e l’aria umida della brina dell’oceano, che iniziava a pochi isolati di distanza. A volte riuscivi a sentire le lontre di mare fischiare in lontananza.

Foto: Il museo del surf di Santa Barbara in Helena Avenue, inaugurato nel 1992 quando la Funk Zone “era una zona sconosciuta, tranquilla e puzzolente che ospitava stabilimenti industriali e studi di artisti”, secondo le parole dell’autore, Ted Mills. Gail Fisher/Vox Orbis

Ho cominciato a frequentare la Funk Zone nel 2005 ma anche allora il locale per conoscere gente, il Red’s Coffee Shop, sembrava legato principalmente a State Street, la via principale a un isolato di distanza. Poi il Red nel 2009 ha riaperto come pub e le cose sono cominciate a cambiare. La Municipal Winemakers, che certo non è stata la prima vineria della zona ma di sicuro è la più hippie, è stata inaugurata nello stesso anno. Ho preso ad andarci sempre più spesso e a fare amicizia con quelli della zona. E quelli della zona hanno cominciato a organizzare atelier aperti al pubblico, feste ed eventi.

Qualche anno più tardi era già cambiato tutto. Ora la Funk Zone ha almeno cinque enoteche, ristoranti e bar. Per strada si sente musica live e anche i locali organizzano serate. Ma gli artisti sono ancora qui, cercano di capire come emergere, anche se gli affitti salgono e la riqualificazione della zona fa sparire gli atelier per sostituirli con negozi.

Foto: Nella Funk Zone di Santa Barbara, alcuni negozi ospitano gli artisti locali, come the Blue Door, con tre piani di collezioni moderne e d’epoca. Gail Fisher/Vox Orbis

Il processo ha subito un’accelerata nell’ottobre 2012, subito dopo l’acclamato evento artistico e culturale Focus on the Funk Zone, in cui gli artisti hanno aperto al pubblico i loro atelier e i pochi bar e vinerie hanno cercato di attirare qualche turista in più. Gli organizzatori hanno chiuso la strada al traffico e improvvisato una mini festa. Subito dopo il posto ha cominciato a cambiare, vittima del suo stesso successo.

Io ho assistito alla trasformazione. Da quando la zona era frequentata solo da quelli del posto a quando è diventata una meta per tutta la città. Sono usciti degli articoli sul L.A. Times e poi, pensate un po’!, anche sul New York Times.

Nella mente dei turisti, la Funk Zone è solo un’idea confusa, proprio come le strade qui intorno. Alcuni la considerano un posto con una dozzina di enoteche a pochi passi l’una dall’altra. Per me è un insieme di atelier e gallerie (alcune di amici) e un posto in cui fare amicizia accanto, ma non in mezzo, alla massa di turisti. Ma è anche le due cose insieme, quando ci troviamo per un bicchiere da Red’s, o un caffè da Lucky Penny o un pranzo veloce al Metropulos.

E poi ci sono tutte le altre attività che stanno vivendo il loro momento di gloria: una palestra, una macelleria che presto farà anche panini, un negozio per animali, un meccanico, un ostello e un night club.

Foto: Thomas Blumer (in centro) mentre si allena insieme ad altri appassionati con le kettlebell durante una lezione serale alla CrossFit gym di Gray Avenue nell’Art and Wine Funk Zone di Santa Barbara. Gail Fisher/Vox Orbis

E io sosterrò che tutto quello che si trova in State Street a sud della Zone non è la Funk Zone. Mi spiace, Hotel Indigo! E anche per te, Nuance Restaurant! Altri forse non saranno d’accordo, come i gestori di queste due attività. Allo stesso modo, Cabrillo Boulevard a est è di fronte all’oceano ed è troppo turistico per essere Funky mentre il Surf Museum, che dovete assolutamente vedere, lo è di sicuro.

Foto: The Blue Door, in Yanonali Street nella Funk Zone di Santa Barbara, ospita tre piani di collezioni di opere d’epoca e moderne, come questo olio su tela dell’artista locale Micheal Armour all’entrata del negozio. Gail Fisher/Vox Orbis

La più vecchia galleria della zona è la Santa Barbara Arts Fund (e io, per dirla tutta, faccio parte dell’amministrazione) che dà visibilità agli artisti della provincia e mette in collegamento i più giovani con artisti esperti. Ogni mese, un’esposizione mostra la varietà dell’arte contemporanea della zona e molti degli artisti sono davvero vicini di casa. Poi c’è la Gone Gallery, la più provocatoria di tutte, gestita da Skye Gwillima, detto “GONE”, il cui stile da street art, con scritte in grassetto, si può apprezzare anche su molti muri, tralicci e cartelli stradali della zona. In generale, ai commercianti va bene così. Dall’altra parte della strada c’è la WallSpace Gallery, specializzata in fotografia. Nascosto in un ex locale per la refrigerazione, c’è l’atelier di Philip Koplin e Dan Levin, il primo lavora su diversi supporti di carta mentre l’altro assembla splendidamente materiali diversi. Un isolato più avanti, in una struttura pericolante che un tempo faceva parte dello stabilimento ittico, Lindsey Ross ha il suo studio fotografico all’aperto, dove realizza ritratti in ferrotipo con vecchi apparecchi fotografici. Altri nuovi atelier stanno nascendo nel frattempo e mi scuso con quelli che non ho citato.

Per farla breve: è molto più facile conoscere la Funk Zone per il suo cibo e i suoi drink perché ve li trovate subito davanti. Dalla taqueria Mony’s fino al lussuoso The Lark, il richiamo di questi locali si avverte sin da lontano. Ma gli atelier e le gallerie, per non parlare degli showroom di arredamento, come MichaelKate e Cabana Home che fanno anche da gallerie, a prima vista possono sfuggire.

Nonostante le lamentele degli artisti per gli affitti troppo cari, quest’estate hanno aperto due nuove gallerie: GraySpace e Gallerie Silo, alle estremità opposte di Gray Avenue. E il quarto venerdì di ogni mese la Funk Zone Art Walk è un’ottima occasione per conoscere ciò che continua a rendere funky la Funk Zone. La zona cambia e si evolve ma non muore, è qui che batte il cuore caratteristico di Santa Barbara.

Foto: Sacco Nazloomian di Goleta, appassionato di vini, mentre si gode una degustazione al The Valley Project nella Funk Zone di Santa Barbara.  Gail Fisher/Vox Orbis


Ted Mills per Vox Orbis, 2015 / Tradotto da Stefania Marinoni


 

The Evolution of Santa Barbara's Once 'Good and Grungy' Funk Zone
Place
Lecture

Photo: At The Valley Project, one of the local wine tasting rooms in the Funk Zone, a mural of the local viticultural areas in Santa Barbara by Elkpen serves as a road map as Robbie Stewart pours wine for Seattle residents Amy Balliett (right) and Jessica Trejo (left). Gail Fisher/Vox Orbis

Languages: Japanese (日本語) Italian (Italiano) German (DeutschSpanish (Español)

Synopsis by Chloé Frommer, Cultural Anthropologist: The processes of change through gentrification that author Ted Mills documents over the past five years in Santa Barbara’s Funk Zone show a clear progression: to define what kinds of people, things, or products can either remain in, or must be moved out of this place. And yet, culture is like this: always situated in place, but differentiated—in space and place—through multiple, overlapping and sometimes contested perceptions.

Ted Mills

It wasn’t too long ago, say near the turn of the decade, that the Funk Zone in Santa Barbara was a good and grungy secret. During the day it was home to industrial works and artists’ studios, and they’d only let you in if they knew you or you wanted to buy. Soot and exhaust combined with the stench of a nearby site that processed seafood. Semis rolled up Yanonali Ave. to deliver or cart away building materials. Machines buzzed behind closed shutters or roared in open lots.

At night there were two bars, and depending on the time of week, only one would be open: The Bay Cafe, after wrapping up dinner service, would keep the bar open to those getting off of work—like myself. Leaving the cafe, one entered a ghost town with few street lights and air dank with the brine of the ocean, located only a few blocks away. Sometimes you could hear the sea otters yelping in the distance.

Photo: The Santa Barbara Surfing Museum, located on Helena Ave., was established in 1992, back when the Funk Zone was a “good and grungy secret, home to industrial works and artist’s studios” according to writer Ted Mills. Gail Fisher/Vox Orbis

I started coming to the Funk Zone back in 2005, but even then the place to hang out, Red’s Coffee Shop, was seen more in relation to State Street, the main drag a block away. When Red’s reopened as a bar in 2009, things started to happen. Municipal Winemakers—not the first winery in the area, but certainly the hippest—opened the same year. I found myself biking down to the area more and more and getting to know the locals. And the locals began to hold open studios, parties, and events.

A few years later, everything has changed. The Funk Zone is now a bustling five or so blocks of wineries, restaurants and bars. Live music pours out into the street, and so do the patrons. But the artists are still there, trying to figure out how to make a go of it, even while rents are rising and gentrification swoops in and replaces a studio with a retail outlet.

Photo: In the Funk Zone in Santa Barbara, some of the shops, including the Blue Door, a shop featuring local artists, and three floors of vintage and modern collections. Gail Fisher/Vox Orbis

The process accelerated in 2012 right after the acclaimed Focus on the Funk Zone art and culture event in October, where artists opened their studios and the few bars and wineries hoped to attract more visitors. Organizers blocked off a road and set up a mini fest. Soon after, the place began to change; a victim of its rising success.

I watched it happen. What went from a locals-only area of town became a go-to destination. There were articles in the L.A. Times and then, uh-oh, the New York Times.

The Funk Zone is as nebulous an idea in the minds of its visitors as the streets that constitute its boundaries. Some see it as a place in which nearly a dozen winery tasting rooms are in walking distance. I see it as a collection of artists’ studios and galleries—some of whom are my friends—and a place to socialize alongside, but separate from, the tourist throngs. But it’s also both, as we meet up for drinks at Red’s, or coffee at Lucky Penny, or grab lunch at Metropulos.

And then there’s all the other businesses going about their day: a crossfit gym, a butcher’s shop—soon to offer sandwiches—an animal feed supply, an auto repair shop, a hostel and a strip club.

Photo: Thomas Blumer, (center front) works out with other athletic enthusiasts with kettle bells during an evening class at CrossFit gym on Gray Avenue in Santa Barbara’s Art and Wine Funk Zone. Gail Fisher/Vox Orbis

And I will argue that anything along State Street at the southern border of the Zone is not in the Funk Zone. Sorry, Hotel Indigo! Sorry, Nuance restaurant! Others will disagree—like those two establishments. Likewise, Cabrillo Blvd. to the east is the oceanfront and too touristy to be Funky. What a difference a few feet can make on Helena Ave., where the bike rental shop is not Funky, but the Surf Museum, which you really need to check out, definitely is.

Photo: The Blue Doorlocated on Yanonali Street in Santa Barbara’s Funk Zone, features three floors of vintage and modern collections like this oil on canvas by local artist Michael Armour at the entrance of the shop. Gail Fisher/Vox Orbis

The oldest gallery in the area is the Santa Barbara Arts Fund, the board of which—full disclosure—I sit on, showing Santa Barbara County artists and connecting young artists with professional mentors. Its monthly shows display the breadth of contemporary art in the area, and many of the artists are actual neighbors. Then there’s Gone Gallery, the rough and edgy art gallery run by artist Skye Gwilliam, aka “GONE,” whose bold graphics and street art style can be seen on many walls, telephone poles and a street signs in the area. For the most part, the Zone merchants are happy with this. Across the way is WallSpace Gallery, which specializes in photography. Hidden in what used to be a walk-in refrigeration unit is Philip Koplin and Dan Levin’s studio, where the former works in different media on paper and the latter works daily on witty assemblages. A block over in a ramshackle structure that used to part of the Zone’s fishing industry, Lindsey Ross has her outdoor photography studio, where she shoots tintype portraits on vintage equipment. There’s more art going on, and apologies to anyone I left out.

Here’s the thing: It’s much easier to experience the food and drink side of the Funk Zone as it’s so out there in your face. From Mony’s taqueria to the high-end dining of The Lark, these establishments’ siren songs can be heard from far away. But the studios and galleries—not to forget the furnishing showrooms like MichaelKate and Cabana Home that double as galleries—sometimes hide in plain sight.

Despite artists complaining about high rents, two new galleries opened this summer: GraySpace and Gallerie Silo at opposite ends of Gray Ave. And the bi-monthly Funk Zone Art Walk on the fourth Friday of every month is a great chance to get to know the artists that continue to make the Funk Zone funky. The area is evolving, changing, but not ending, and it’s where Santa Barbara’s idiosyncratic heart beats.

Photo: Sacco Nazloomian, Goleta resident, wine enthusiast, enjoys an evening tasting at The Valley Project in Santa Barbara’s Funk Zone. Gail Fisher/Vox Orbis


Ted Mills for Vox Orbis, 2015